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[IPd] AW:Pumpe und Katheder



Hallo Zusammen,
 
(Ich gehöre nicht zur Katheder-Mafia :-))
 
Beim Umstieg auf die Pumpe, damals H-Tron, habe ich im Münchener Pumpenzentrum
Bogenhausen gleich die Empfehlung bekommen, die Nadel des Katheders immer mit
der Wundsalbe Betaisodona (ich weiss den Wirkstoff nicht, vielleicht gibt es ja ähnliche
andere Salben) einzu"schmieren". Das hat bislang wunderbar funktioniert und ich habe
nach jetzt ca. 5,5 Jahren keinerlei Probleme. Auf keinen Fall mehr (alles ist relativ)
wie von den häufigen Peneinstichen (2x Basal und 4-5 Boli pro Tag).
 
Bzgl. Katheder verwende ich seit ca 6 Monaten den Qickset von MM mit Teflonkanüle.
Der Tragekomfort ist 1a, ich merke überhaupt nichts. Der einzige Nachteil ist, dass man
bei Stahlnadeln, z.B. beim Sport, die Pumpe mit Katheder ablegen kann und den gleichen
Katheder noch einmal verwenden kann, sprich wieder einstechen. Das funktioniert bei
Teflon natürlich nicht (hier wird eine Stahlnadel als Einstichhilfe verwendet, die dann wieder
herausgezogen wird). Der Einstich an sich ist auch nicht weiter schmerzhaft und es gibt
keine "dicken" Löcher.
 
Zudem kann ich zu jeder beliebigen Tag- und Nachtzeit Sofort Boli oder verzögerte Boli abrufen
oder mal eben die Basalrate anheben/absenken wenn ich kurzwirkendes Insulin verwende.
 
Der einzige "echte" Nachteil der Pumpe ist, das ich/man/frau sie immer dabei hab. Aber mittlerweile
fühle ich mich richtig "nackt" ohne.
 
Gruss,
Andreas
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: email @ redacted [mailto:email @ redacted]Im Auftrag von email @ redacted
Gesendet: Mittwoch, 14. August 2002 10:43
An: email @ redacted
Betreff: Re: [IPd] Re: Profile of Peter Cox <email @ redacted>

Herzlich wilkommen Peter,
Hallo Susanne, Ralf und Andreas,
Susanne, es freut mich zu hören das Du Dich eventuell für die Pumpe emtscheidest.
Nur Mut! Aber Du mußt es auch wirklich wollen. zumindest sollte Dir die Pumpe sympatisch sein, denn wenn Du eine Abneigung gegen diesen "Fremdkörper" hast, ist es nur umso schwerer wirklich damit klarzukommen.

Ich kann mich Ralf nur anschließen, vor der Nadel mußt Du absolut keine Angst haben, es ist wirklich nichts anderes als mit der Spritze/Pen.  Ich glaub ich weiß wovor Du etwas skrupel hast, davor das die Nadel die ganze Zeit in Deinem Bauch sitzt oder? Diese Angst hatte ich auch. Ich habe ja mal geschrieben ds ich mich die erste Zeit nicht auf den Bauch gelegt habe etc., aber das kommt von ganz alleine. Du spürst wirklich überhaupt nichts!
Wie Ralf schon sagte, ab und zu zwickt es mal etwas. Bei mir war es auch schonmal so, das ich gerade ein Katheter gelegt habe, steh auf, setz mich wieder und merke da sticht was und es ist  unangenehm, (kein höllischer Schmerz, nur unangenehm). Also habe ich die Katheter rausgehoilt und mir an einer anderen Stelle einen neuen gelegt. Das kommt mal vor, ist aber nicht die Regel!

Mit der Sicherheitsschlinge ist es bei mir so, das ich sie ab und an noch lege und zwar dann wenn ich den Katheter auf der linken Seite im Bauch habe, ich trage die Pumpe nämlich nur links. Dann habe ich soviel Schlauch übrig das ich durch die Schlinge alles verkürze. Ansonsten hatte ich die Sicherheitsschlinge nur die ersten 14 Tage.
Ich verwende von Anfang an diese weiße Klebeband (auf dessen Name ich nicht komme), meine Freundin bringt es mir immer aus dem Krankenhaus mit. Es ist auf einer Rolle, kennt Ihr bestimmt. Ich kam nie mit den Pflastern zurecht die bei der Pumpe dabei waren.

So, ich muß mal mit meinem Wau zum Tierarzt. Bis dann und viele liebe Grüße
Andrea